Meltonian Schuhcreme
| 7.50 € |
| (incl. 19% VAT) |
Formost: Alex, was war der Antrieb für die neue Kollektion?
Alexander Barré: Wir wollten den Schuh konsequent besser machen: mit einem neuen Produzenten, besseren Materialien, einer optimierten Passform und Konstruktion – aber ohne den Charakter zu verändern. Es geht um einen nachhaltigen, langlebigen Schuh, der vom ersten Moment an am Fuß überzeugt.
Formost: Was merkt man jetzt beim Tragen der neuen Modelle?
Alexander Barré: Den sofortigen Komfort. Unsere Leisten sind durch das Feedback unserer Kunden etwas länger geworden, das gibt dem Fuß mehr Raum. Aber der größte Unterschied kommt tatsächlich von unten, denn unsere Ledersohlen sind jetzt gewalkt.
Formost: Was ist daran besonders?
Alexander Barré: Klassische Ledersohlen sind erstmal steif. Unsere werden gewalkt, also vorab mechanisch bewegt, gebogen und deutlich weicher gemacht. Dadurch fühlen sie sich direkt eingetragen an. Kein Einlaufen mehr nötig – einfach anziehen und losgehen.
Formost: Und wie sieht es bei euren Sneakern aus?
Alexander Barré: Da spielt die gestrobelte ZEHA Cup-Sohle aus synthetischem Kautschuk die Hauptrolle. Die ist extrem flexibel und passt sich direkt dem Fuß an. Der Schuh bewegt sich mit dir in alle Richtungen – ohne Widerstand. Zusätzlich befindet sich zwischen ZEHA-Cup-Sohle und dem Fußbett eine thermische Zwischenschicht, die den Fuß vor Kälte schützt.
Formost: Also auch hier kein Einlaufen?
Alexander Barré: Genau. Das war unser Anspruch für die gesamte Kollektion. Egal ob klassische Ledersohle oder Sneaker – der Komfort ist sofort da.
Formost: Was wurde noch verbessert?
Alexander Barré: Wir haben viele Leder neu ausgewählt, vor allem aus Portugal und Italien, und setzen stärker auf pflanzlich gegerbte Leder. Die kommen ohne aggressive Chemie aus und entwickeln mit der Zeit eine schöne Patina. Für das Futterleder verwenden wir ein metallfrei gegerbtes Kalbsleder aus Italien. Das Besondere daran ist, dass auch Menschen mit Metallallergien unsere Schuhe problemlos tragen können. Größere Lederstücke in der Produktion machen den Schuh zusätzlich langlebiger und vermeiden Druckstellen, da weniger Teile zusammengenäht werden müssen.
Bei den Verpackungen haben wir eine einfache, langlebige und umweltfreundliche Lösung gefunden und verzichten jetzt komplett auf Plastik. Die Schuhe werden in recyceltes Papier eingeschlagen und in einen unbehandelten Recycling-Karton gepackt. Dazu kommen eine Pflegeanleitung, unser Schuhbeutel, Ersatzschnürsenkel sowie eine kleine Probetube unserer neutralen Schuhcreme.
Formost: Der Liga liegt jetzt bei 329 €. Wie erklärst du diesen Preisanstieg?
Alexander Barré: Der Schuh ist heute deutlich besser – das ist der wichtigste Punkt. Gleichzeitig liegt der Preis genau da, wo wir mit normaler Inflation ohnehin gelandet wären, den Preis hatten wir in den letzten Jahren nicht kontinuierlich genug angepasst. Rechnet man den Preis von 219 € aus dem Jahr 2006 mit der allgemeinen Preisentwicklung in Deutschland bis heute hoch, würde derselbe Schuh inflationsbereinigt etwa 320 bis 330 € kosten.
Formost: Warum sollten Kunden unseren Rest-Bestand aus der vorherigen Kollektion noch kaufen?
Alexander Barré: Die bisherigen Modelle sind bewährte Klassiker – viele Kunden kennen sie, schätzen die Passform und das Tragegefühl. Gleichzeitig liegen sie preislich noch günstiger und sind daher weiterhin attraktiv.
Ab September 2026 bieten wir bei Formost ausgewählte Favoriten aus der neuen Kollektion an – für alle, die den nächsten Schritt in Sachen Qualität und Komfort erleben wollen.