Farbglashütte Lauscha
Die Farbglashütte Lauscha ist heute wohl die letzte Glashütte, in der bei 1.500° Celsius aus Sand, Soda, Pottasche, mit viel Herzblut und Liebe Glas geschmolzen wird.
Im Thüringer Wald wird Glas bereits seit dem 12. Jahrhundert hergestellt. Über 400 Jahre ist es her, dass zwei Glasmacherfamilien aus der Suhler Gegend auszogen, sich einen neuen Platz zur Ausübung ihres Handwerks zu suchen.
Für Hans Greiner und Christoph Müller gehörte es zu ihrem Beruf, dass sie weiterzogen, wenn die Holzbestände für die Glasschmelze nicht mehr ausreichten.Der Ort, der ihren Anforderungen entsprach, lag am Ufer des Lauschabachs.
1597 errichten sie hier ihre Waldglashütte.
Die Umstände erforderten es, dass allein der jüngste Sohn den Stand weiterführen durfte. So orientierte sich der Primus Elias Greiner um und gründet 1820 einen eigenen Betrieb „Elias Greiner Vetters Sohn“ – aus dem später die Farbglashütte Lauscha hervorgehen sollte. Zusammen mit seinem Sohn errichtet er 1853 eine eigene Glashütte, die „Seppenhütte“. Mit der Bedingung, sich ausschließlich auf die Herstellung von Glasmurmeln und feinen Glaswaren zu spezialisieren. Damit sollte eine Konkurrenz zur alteingesessenen Dorfglashütte vermieden werden. Heute ist die Farbglashütte Lauscha – ELIAS Glashütte – ein Unternehmen, das alte Hüttentechniken mit modernem Denken und Innovation vereint. Hochwertige Materialien und ein bewusster Umgang mit der Natur prägen die Philosophie des Betriebes. Die Leidenschaft der Mitarbeiter und ihr außergewöhnliches Können sieht man jedem einzelnen Produkt an.
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Gewinner des Innovationspreises Thüringen im Jahr 2018 für die Handwerker-Serie "1200 Grad", die in Zusammenarbeit mit der BAUHAUS Universität Weimar entstanden ist.

Maßgabe: Altes Handwerk mit neuem Design versehen.

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